Zum Jahresbeginn bedanken wir uns bei unseren Kunden, Kooperationspartnern &
Lieferanten für die angenehme Zusammenarbeit in der Vergangenheit.
Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute,
Gesundheit und viel Erfolg bei all Ihren Vorhaben und freuen uns
auf die konstruktive Zusammenarbeit im Jahr 2011.
BERLIN (dpa). Nach dem Willen des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), sollen Opfer von ärztlichen Behandlungsfehlern künftig schneller entschädigt werden. Wie bereits in Österreich müsse auch in Deutschland ein Entschädigungsfonds eingerichtet werden.
DÜSSELDORF (eb). Sowohl Ärzte als auch Apotheker dürfen weiterhin nicht mit Aussagen zu Präparaten werben, die nicht wissenschaftlich belegt sind. Das zeigt eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf.
Das Projekt steht seit Jahren auf der Agenda: die Reform der GOÄ. Doch Ärzte, Zahnärzte und PKV steuern auf eine Konfrontation zu. Rösler ist in der Zwickmühle.
Von Helmut Laschet
Rechtstechnisch gesehen sind die Gebührenordnungen für Ärzte und Zahnärzte GOÄ und GOZ Rechtsverordnungen der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates. Volkstümlich ausgedrückt heißt das: Viele Köche spucken in den Brei - und wie er nachher schmeckt, lässt sich kaum vorherbestimmen.
Ohne Genehmigung darf ein Hausarzt auch in der Gemeinschaft keine Facharzt-Leistungen erbringen.
Formale Fehler beim Abrechnen der Selbstzahlerleistungen hat die AOK den Ärzten vorgeworfen. Diese Blöße sollten Sie sich nicht geben.
Das Sozialgericht Schwerin hat festgestellt, dass die Tätigkeit als Teilzeit-Chefarzt mit einer Tätigkeit als Vertragsarzt mit Praxissitz in den Räumen des Krankenhauses vereinbar ist (Az. S 3 KA 31/08).
Wenn Patienten und Ärzte bei Prozessen mit einem positiven Grundsatzurteil rechnen können, lenken private Krankenversicherer oftmals vorher ein. Eine BGH-Richterin hat nun über diese Praxis im Fall der Lasik-Op berichtet.
Von Emil Brodski
Bundesärztekammer und PKV streiten weiter erbittert über die GOÄ-Reform. An der Öffnungsklausel scheiden sich die Geister. "Discountklausel", schimpfen die Ärzte. "Unbedingt notwendig", betont die PKV. Das Bundesgesundheitsministerium gibt sich neutral - noch.
Von Sunna Gieseke
Gemeinsame Pressemitteilung der Bundesärztekammer, der Bundeszahnärztekammer und der Bürgerinitiative Gesundheit DGVP. Patienten, Ärzte und Zahnärzte gemeinsam gegen “Discountklausel“
KÖLN (ger). Die Frage, ob es bei der neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) eine Öffnungsklausel für Selektivverträge zwischen Ärzten und privaten Krankenversicherungen geben soll, sorgt weiter für Streit. Beim 2. Bundeskongress für Privatmedizin in Köln bekräftigten Bundesärztekammer und PKV-Verband ihre bisherigen Positionen.
Wird es noch in dieser Legislaturperiode eine neue GOÄ geben? Die Bundesärztekammer (BÄK) und die PKV liegen weit auseinander in ihren Positionen. Setzt sich die BÄK durch, könnte es eine kräftige Aufwertung geben - jedenfalls bei den Gesprächsleistungen.
Von Hauke Gerlof
NEU-ISENBURG (fuh). Die ärztliche Beratungsleistung beim Erstellen von Patientenverfügungen kann vom Arzt als IGeL-Leistung privat liquidiert werden. Darauf hat die Bezirksärztekammer Nordbaden hingewiesen.
HANNOVER (bü). Eine Dialysepraxis darf nicht damit werben, Patienten einen Zuschuss zu den Fahrtkosten zu zahlen, wenn sie den Weg zu der werbenden Praxis finden.
HANNOVER (cben). Der Psychotherapeut Hans-Joachim R. aus Hannover hat für einen Klienten falsche Atteste ausgestellt, so der Verdacht der Staatsanwaltschaft Hannover. Mit Haftbefehl vom 3. September wurde der Arzt festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht.
Wenn die Vorwürfe der Staatsanwälte stimmen, beläuft sich der Schaden in Berlin auf rund 25 Millionen Euro. Die KV Berlin erwartet mittlerweile weitere Enthüllungen in anderen MVZ.
Staatsanwalt: Betrug an DRK-Kliniken war gut geplant
Im Fadenkreuz von Polizei und Staatsanwaltschaft: die Berliner DRK-Kliniken.
© dpa
Montgomery: Private werden zu gewöhnlichen Kassen
Die KV Schleswig-Holstein hat mit Partnern das Modell für einen Wahltarif kreiert, der die Einzelleistungsvergütung verspricht.
Von Anno Fricke
Es kommt nicht oft vor, dass ein Arzt für ein falsches oder fahrlässig erstelltes Attest zur Rechenschaft gezogen wird. Wenn aber doch, dann kann das für ihn möglicherweise drastische Folgen haben.
Sind Ärzte verpflichtet, Vorsorgemuffel an ihre versäumten Termine zu erinnern? Nein, meinte jüngst das Oberlandesgericht Koblenz. Das Urteil schafft endlich Klarheit - für Ärzte und Patienten, schreibt unser Gastautor.
Von Ingo Pflugmacher
Die Internet-Präsenz sehen viele Ärzte als wichtigste Plattform für Maßnahmen im Praxis-Marketing an. Indes ist noch nicht einmal jede zweite Praxis mit einem eigenen Auftritt im Web zu finden.
Von Monika Peichl
Bevor Ärzte ein Attest ausstellen, sollten sie sich mit der gebotenen Sorgfalt von der Diagnose überzeugen. Versäumen Ärzte das, verstoßen sie gegen die Berufspflichten, wie das Verwaltungsgericht (VG) Gießen entschieden hat.
KV-Patienten haben keinen Anspruch auf einen Wahlarzt für ihre Operation
Wer ausschließlich von einem bestimmten Arzt operiert werden will, muss das ausdrücklich sagen oder schreiben.
Das Internet wird auch für Arztpraxen zunehmend als Kommunikationsmedium interessant: Denn über 69 Prozent der Deutschen sind mittlerweile online. Und das betrifft nicht nur die jüngeren Altersgruppen.
GÖTTINGEN (pid). Wer als Arzt falsche Abrechnungen vornimmt und Urkunden fälscht, ist unwürdig, den ärztlichen Beruf weiter auszuüben. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht Göttingen entschieden. Es wies damit die Klage eines früheren Betreibers einer Facharztpraxis in Göttingen ab, der im Februar 2009 seine Approbation verloren hatte.
Der Fall Benaissa ist entschieden, doch er wirft ein Schlaglicht auf die Frage: Wie sollen Ärzte reagieren, wenn ein HIV-Patient berichtet, dass er ungeschützt Sex hatte? Grundsätzlich sind sie an ihre ärztliche Schweigepflicht gebunden. Doch in manchen Situationen sind sie sogar zum Reden verpflichtet.
KARLSRUHE (mwo). Bei neuen Behandlungsmethoden sollten Ärzte umfassend über mögliche Risiken aufklären. Wahrscheinliche Risiken sind auch dann einzubeziehen, wenn sie in der Literatur noch nicht beschrieben worden sind, heißt es in einem Leitsatzurteil des Bundesgerichtshofs (BGH).
AOK prüft Anzeige
Das Schwabinger Krankenhaus hat versucht, Impfkosten für Mitarbeiter auf die Krankenkasse abzuwälzen. Ein Arzt sagt: "Das wäre Abrechnungsbetrug."
KÖLN (iss). Manche Niedergelassene sind sich immer noch nicht im Klaren darüber, welche Bedeutung die Dokumentation ihrer Behandlungen hat. Sollten sie mit dem Behandlungsfehlervorwurf eines Patienten konfrontiert werden, kann sich das bitter rächen, weiß Ulrich Smentkowski, Leiter der Geschäftsstelle der Gutachterkommission für ärztliche Behandlungsfehler bei der Ärztekammer Nordrhein. "Die Dokumentation ist unbedingt notwendig", sagt er.
Bundesgerichtshof weist Klage von Eltern ab / Bei komplizierter Op ist Gespräch nötig
KARLSRUHE (mwo). In einfach gelagerten Fällen können Ärzte ihre Patienten auch in einem telefonischen Gespräch über die Risiken eines bevorstehenden Eingriffs aufklären. Allerdings muss der Patient damit einverstanden sein, heißt es in einem kürzlich schriftlich veröffentlichten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe.
Nach Einschätzung von Experten und Ermittlern werden im deutschen Gesundheitswesen jedes Jahr mehrere Milliarden Euro zu Unrecht abgerechnet. Vor allem in den Kliniken bietet sich großes Einsparpotential, doch die Politik hält sich zurück.
Klinikärzte, Pflegepersonal und Verwaltungspersonal in Kliniken und Krankenhäusern klagen selten über Langeweile – im Gegenteil. Häufig müsste der Arbeitstag doppelt so lang sein, um alle Arbeiten wirklich erledigen zu können. Doch auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kliniken hat der Tag nur 24 Stunden. Unter der ständigen Zeitnot schleichen sich Fehler leicht ein und häufig werden diese Fehler lange Zeit gar nicht bemerkt. Davon ist natürlich auch der Bereich der Privatliquidation betroffen. Nicht selten werden Mitarbeiter aus anderen Abteilungen im Rahmen von Umstrukturierungen auch in der Patientenabrechnung eingesetzt, obwohl sie in diesem Bereich nicht über fundierte Kenntnisse verfügen. Hier werden sie mit einer Gebührenordnung für Ärzte konfrontiert, die trotz ihrer langjährigen Tradition und mehrfacher Novellierung nicht auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und in ihrer Anwendung weder einfach noch übersichtlich ist.
Zum 01.04.2010 ist die neue Vergütungsregelung im PKV-Basistarif in Kraft getreten. Nach langen und zähen Verhandlungen und unter zwischenzeitlicher Einschaltung der Schiedsstelle haben sich der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) auf folgendes Ergebnis geeinigt: